Bücher |
| Autor, Titel und Kommentar | Bewertung nach Schulnotensystem | |
| 22.05.2011 | Fjodor Michailowitsch Dostojewski - Schuld und Sühne Definitiv ein Klassiker! Es hat etwas gebraucht, dass ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Aber letztendlich hat mich diese Geschichte über Seelenleid, dem daraus entstehenden Verbrechen und dem Umgang mit der auf sich geladenen Schuld ungemein fasziniert. |
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| 18.12.2010 | Pascal Mercier - Lea Wie immer bei Mercier war ich auch diesmal ergriffen, bei "Lea" allerdings etwas weniger als sonst. Zu wenig kann ich der zwanghaften Handlungsweise der Hauptperson folgen; ja, es ist wieder "zu dick aufgetragen". Nichtsdestotrotz habe ich diese Novelle sehr gern gelesen; es sind wieder ein paar monumentale Lebensweisheiten formuliert. |
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| 09.12.2010 | Thomas Mann - Der Zauberberg So, jetzt habe ich mich durch die fast 1000 Seiten gekämpft, und weiß immer noch nicht, was mir der Autor sagen will. Sprachlich ist das Buch herrlich! Viele Wörter kenne ich schon gar nicht mehr. Die philosophischen Zwiegespräche fand ich recht schwierig zu verfolgen; das waren schon fast wissenschaftliche Exkurse, schwerer Stoff! Nun ja, sicherlich ein Jahrhundertroman, aber ich bin froh, dass ich ihn durch habe. Dafür belohne ich mich jetzt als Nächstes mit Pascal Merciers "Lea". Wenn ich in dem Tempo weiterlese, bin ich 50, bis ich die auf mich wartenden 6 Bücher (davon 4 "Schinken") durch habe. |
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| 12.04.2010 | Steffen Möller - Vita Classica "Bekenntnisse eines Anderhörenden - ein klassisches Outing" so der Untertitel dieses zweiten Buches Möllers. Der Polen-Pionier geht der Frage nach, warum er seit Kindesalter Klassik-Fan ist und mit U-Musik nichts (Ausnahmen bestätigen später die Regel) nichts anfangen kann. Die Ursachenforschung beginnt in der Jugend, und das ist zunächst ziemlich ermüdend. Ich war wirklich geneigt, das Buch nach 100 Seiten aus der Hand zu legen, von wegen "man muss umsichtig mit seiner Lebenszeit umgehen etc.". Letztlich handelt es sich aber um eine Autobiographie, und ab Steffen Möllers Zeit in Polen wird es sehr interessant für mich. Die Ursachenforschung bezüglich Klassik tritt in den Hintergrund und der Leser erfährt viel über Möllers Entwicklung in Polen (eigentlich planlos, dann plötzlich vom Fernsehen entdeckt und sowas wie der deutsch-polnische Pilawa; und dann die Entwicklung wieder zurück) und gleichzeitig über die Entwicklung Polens in dieser Zeit. Sehr spannend zu lesen. Und obwohl Möller irgendwie als Weichei rüberkommt, sehe ich halt doch Parallelen zu ihm (ähnliches Alter mit einhergehender Krise und Sinnfindungsphase, Polen, ...). Und der Abspann hat mir dermaßen aus der Seele gesprochen! Zitat: "In den Medien dominieren deshalb die Jungdoofen, [...]. Sie verkörpern reine Lebensfreude, heitere Late-Night-Shows, konfliktfreie Einschaltquoteneuphorie. Diesen Herrschaften ist nichts verhasster als altkluges Todespathos. [...] Und so kommt es, dass sechsjährige Kinder im Laufe eines einzigen Tages schlauere Sachen sagen als sechsunddreißigjährige TV-Moderatoren in einem ganzen Jahr Frühstücksfernsehen." Vielen Dank! |
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| demnächst in dieser Kategorie | Thomas Mann - Der Zauberberg Pascal Mercier - Lea Hermann Hesse - Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne Milan Kundera - Die Kunst des Romans Leo N. Tolstoi - Krieg und Frieden Thomas Mann - Buddenbrooks Alexander Solschenizyn - Der erste Kreis der Hölle Fjodor M. Dostojewski - Schuld und Sühne So, mal sehen, ob ich die in diesem Leben noch zu Lesen schaffe ... Schwere Kost! :-) Vielen Dank für die freundlichen Leihgaben, Papa! :-) |
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| 07.03.2010 | Juan Jose Millas - Meine Straße war die Welt Hm, schon komisch, wie man aus dem Originaltitel "El Mundo" diesen Titel machen kann ... Ein großartiges Buch, das schockierend tiefe Einblicke in die Gefühlswelt des Autors gibt. Autobiografisch schildert Millas (über den es nicht mal eine deutsche Wikipedia-Seite gibt), wie er in ärmlichen Verhältnissen aufwächst und die Welt kennenlernt, indem er sie aus dem Kellerfenster des Nachbarhauses beobachtet, um dann aber doch meistens ganz in seiner Traum- und Gefühlswelt zu leben. Wie er als Erwachsener noch mit Kindheitserlebnissen kämpft, wie er seine Therapiebemühungen beschreibt, das ist sehr ergreifend und fesselnd. |
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| 27.12.2009 | Milan Kundera - Die Unwissenheit Ein Buch über Heimat, Emigration und Rückkehr, Partnerschaft mit eher deprimierendem Resultat. Geschildert wird, wie zwei tschechische Emigranten nach dem Zusammenbruch des Kommunismus' die Rückkehr in ihre Heimat erleben. |
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| 30.11.2009 | Maarten 't Hart - Das Wüten der ganzen Welt Eine angenehme Mischung aus Jugendbiographie und Kriminalroman, gewürzt mit niederländischem Lokalkolorit und Bezügen zur Musik, die sich leicht lesen lässt. Der Plot ist geradezu monströs; aber auf so etwas muss man erstmal kommen. Schönes Buch! |
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| 22.09.2009 | Hermann Hesse - Siddhartha Unbeschreiblich schön! |
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| 08.08.2009 | Stefan Zweig - Schachnovelle Von der Story hatte mir meine Mutter schon vor zig Jahren erzählt. Jetzt habe ich das Buch mal mitgenommen. Ja, hört sich interessant an: einem Gefangenen, der in Isolationshaft völlig von der Umwelt und jeglichen geistigen Beschäftigungsmöglichkeiten abgeschnitten ist, gelingt es, ein Buch zu stehlen. Zunächst enttäuscht, dass es sich um ein Schachbuch handelt, beginnt der Häftling, die aufgezeichneten Partien im Kopf nachzuspielen. Da er keine andere Beschäftigung hat, wird er darüber fast verrückt. Jahre später - ohne ein Schachbrett anzurühren - spielt er auf einem Kreuzfahrtschiff gegen den Schachweltmeister und nötigt ihm ein Remis ab. Aber wie kann denn auf 100 Seiten Spannung aufgebaut werden? Länger ist das Buch nämlich nicht. Obwohl, es geht noch kürzer: auf der Einband-Seite ist nämlich im Grunde genommen schon alles erzählt; dadurch wird die Spannung unverständlicherweise von vornherein heraus genommen. |
ohne Wertung |
| 01.07.2009 | Frank McCourt - Ein rundherum tolles Land Ein Geburtstagsgeschenk meiner Mama. Liest sich sehr flüssig, weil einfach geschrieben. Frank McCourt beschreibt, wie er als junger Erwachsender von Irland nach New York emigriert, um sich dort den Traum von einem besseren Leben zu erfüllen. Von den Anfängen als Hoteljunge über die Zeit beim Militär, anschließenden Aushilfsarbeiten bis hin zu Studium und Lehrerberuf. Neben Selbstzweifeln und Liebesgeschichten dreht es sich immer wieder um die Familie. McCourt schreibt (selbst-) ironisch, teils melancholisch, aber irgendwie doch immer optimistisch. Gegen Ende des Romans werden die Zeitsprünge immer größer, wodurch Einem das Nachvollziehen von Handlungen bzw. deren Motiven erschwert wird. Sehr ergreifendes Ende. |
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| 09.03.2009 | Martin Suter - Die dunkle Seite des Mondes Ja, mal ganz was Anderes. Völlig abgespacte Story; ein Mensch verliert nach einem Drogen-Experiment mit Pilzen sämtliche menschlichen Gefühle und tötet willkürlich. Absolut strange, liest sich aber sehr schnell und entwickelt gegen Ende des Buches die Spannung eines Kriminalromans. |
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| 08.02.2009 | Pacal Mercier - Perlmanns Schweigen 639-Seiten-Schinken von meinem Lieblingsautor. "Perlmanns Schweigen" hat mich nicht so in den Bann gerissen, wie die beiden anderen Werke Merciers, die ich gelesen habe. Dazu fand ich die Denkweisen der Hauptperson doch zu merkwürdig bzw. zu wenig nachvollziehbar, auch das Ende kommt etwas hastig und ist m.E. zu unspektakulär. Aber dafür wird man bei der eben teilweise etwas zähen Lektüre wieder durch die sprachliche Brillanz Merciers entschädigt und durch die Detailverliebtheit, mit der der Leser in spezielle Wissensgebiete eingeführt wird (hier: die russische Sprache). Ein großartiger Autor! |
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| 25.11.2008 | Milan Kundera - Das Leben ist anderswo Der Roman beschreibt das Heranwachsen eines jungen Dichters, der radikal der kommunistischen Idee bzw. dem sozialistischen Regime folgt. Des Öfteren war ich beim Lesen peinlich berührt ob der detaillierten Schilderung mancher Peinlichkeiten, die ein junger Mensch so erlebt. Das Buch ist doch recht betrüblich, ohne Happy End, und das Lesen hat mir insgesamt nicht ganz so viel Freude bereitet wie manch anderer Roman. Aber "Das Leben ist anderswo" ist ein gutes Lehrstück dafür, wie durch Unsicherheit und fehlender Liebe/Anerkennung Fanatismus entsteht. |
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| 08.09.2008 | Hermann Hesse - Der Steppenwolf ... es ist schon erstaunlich, dass Hesse immer dieses gleiche Muster hatte (soweit ich bis jetzt weiß) ... Am Anfang zieht es sich, es ist wenig spektakulär, fast langweilig. Besonders im "Steppenwolf". Aber dann, ja dann kommt der große Knall, das Leben findet statt, wir fiebern mit jeder Seite, wie es weiter geht, ob sich alles zum Guten wendet ... Ja, doch, es wendet sich alles zum Guten. Im Grunde genommen eine schöne Lebenshilfe, dieses Buch. Irgendetwas über den Inhalt zu schreiben, würde zu viel verraten. Wenn Du Farbe in Dein Leben bringen möchtest: lies dieses Buch! |
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| 15.05.2008 | Steffen Möller - Viva Polonia! Als deutscher Gastarbeiter in Polen Steffen Möller? Wer kennt ihn? Steffen Möller ist nach dem Papst der bekannteste Deutsche in Polen. Seit bereits 13 Jahren lebt er in Polen und arbeitet mittlerweile als Schauspieler und Kabarettist. Möller berichtet über die Eigenarten der Polen und der Deutschen und vergleicht fleißig. Dies passiert meist recht heiter und zuweilen witzig, manchmal verstehe ich seinen Humor aber überhaupt nicht. Die alphabetische Anordnung der Themen ist gewöhnungsbedürftig. Am meisten nehme ich ihm übel, dass er keine Begeisterung für die polnischen Frauen zeigt, denn die sind wirklich hammermäßig! ;-) Letzten Endes ist "Viva Polonia" für Leute wie mich natürlich außerordentlich interessant und quasi Pflichtlektüre. Das Buch macht Spaß und gibt einen wirklich netten Einblick in dieses für die meisten Deutschen doch so unbekannte Nachbarland. |
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| 27.03.2008 | Milan Kundera - Die Unsterblichkeit Ah, endlich wieder ein Kundera! Ich mag einfach seine Art zu schreiben! In diesem Werk wird das Lesevergnügen allerdings etwas dadurch geschmälert, dass der Leser sehr häufig direkt angesprochen wird, was m.E. etwas zu sachlich wirkt. Aber ein schönes Buch, ziemlich philosophisch. Es geht sehr viel um Mann-/Frau-Beziehungen, aber auch um das Finden der Bestimmung im Leben. |
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| 30.01.2008 | Max Goldt - QQ Das eine Buch liest man in drei Monaten, das andere in drei Tagen ... Max Goldts letzte Bücher konnten mich nicht mehr so beistern wie seine beiden ersten Werke ... Ich mag es, wenn er lustig ist, ich mag es, wenn er dezidiert zu einem Thema Stellung nimmt (kommt auch beides vor), aber es dreht sich doch häufig um ziemlich abgedrehte Dinge, zu denen ich keinen Zugang habe. |
3+ |
| 24.01.2008 | Sandor Marai - Die jungen Rebellen Hmm, da habe ich definitiv zu lange dran gelesen, als es objektiv bewerten zu können. Die Story - erster Weltkrieg, vier Heranwachsende, die sich dem Erwachsenwerden verweigern wollen - hat mich nicht so angesprochen, insofern war ich vom Buch nicht so gefesselt. |
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| 23.08.2007 | Pascal Mercier - Der Klavierstimmer Großartig! Die Story ist sehr dick aufgetragen, aber die Themen Liebe zur Musik, verzweifelter Kampf um Anerkennung, Kind-Eltern-Beziehung, geplatzte Träume, Abschied, eingewoben in eine sehr berührende Sprache, haben die Lektüre dieses Buchs für mich zu einem sehr ergreifenden Erlebnis gemacht. |
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| 18.07.2007 | Carson McCullers - Uhr ohne Zeiger Sehr düster. In ihrem letzten Roman setzt sich McCullers mit der Unabwendbarkeit des Todes auseinander, wobei sich die Geschichte des Apothekers Malone, der unheilbar an Leukämie erkrankt ist, eher im Hintergrund abspielt. Vordergründig wird ein rassistisches Gesellschaftsbild der USA in den 1960er-Jahren gezeichnet. Wie auch in "Das Herz ist ein einsamer Jäger" wird jede Hoffnung auf ein Happy-End rigoros enttäuscht. Gut! |
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| 20.06.2007 | Sandor Marai - Das Wunder des San Gennaro Banal, nahezu skurril beginnt dieses Werk. Marai schafft es aber, einen grandiosen Spannungsbogen aufzubauen. Toll, dass Marai sich nicht in jedem Roman kopiert. Er schafft es immer wieder, zu überraschen. Hervorragendes Werk, sehr empfehlenswert! |
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| 20.05.2007 | Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon Die neue Nr. 1! Der Autor ist Professor für Philosophie, sein Buch beantwortet einige Fragen des Lebens. Für einen Atheisten ist es fast schon ein heiliges Buch. "Lesezeit wird bei Mericer zu etwas sehr Kostbarem: zu einer reichen, erfüllten Lebenszeit", heißt es auf www.pascal-mercier.de. Dem ist nur hinzuzufügen: Unbedingt lesen! |
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| 20.02.2007 | Sandor Marai - Die Fremde Wow! Gar nicht so wie "Wandlungen einer Ehe", obwohl man das zunächst vermuten würde. Aber der Einband-Text führt den Leser/die Leserin auf die falsche Fährte. Jaja, schon abgefahren, die Hauptperson. Etwas verrückt, könnte auch eine Figur Handkes oder Bernhards sein, aber Marai finde ich dann doch angenehmer, spannender zu lesen. Ich weiß zwar noch nicht, was der Autor mir letztlich sagen will, aber es gefällt mir, und ich werde weiter rätseln. |
2+ |
| 17.01.2007 | Sven Regener - Herr Lehmann Schade! Fängt sehr lustig an, wird aber immer trauriger und deprimierender! Toll geschrieben, sehr erfrischend. Kommt authentisch rüber; in dem vermittelten Lebensgefühl (ein End-Zwanziger ohne große Erwartungen an das Leben in der Berliner Kneipenszene) finde ich mich wieder. |
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| 06.01.2007 | Franz Kafka - Amerika Hmm... Künstlerisch wertvoll, sicherlich beeindruckend geschrieben. Aber die Story ist doch recht strange. Naja, wurde auch posthum veröffentlicht. Vielleicht fehlen einfach ein paar Verbindungen. Hat mich nicht umgehauen. |
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| 17.11.2006 | Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray Das ist wohl große Literatur! Fand ich nicht immer flüssig zu lesen, aber das Ende ist schon sehr spannend und beklemmend. Über das Leben, die Seele und ihre Verwerfungen. |
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| 30.09.2006 | Heinz Strunk - Fleisch ist mein Gemüse "Muss man als Musiker gelesen haben!" Naja, schon witzig und schräg, welche Erfahrung "Heinzer" als Tanzmusiker über die Jahre macht. Legendär die Ansagen von "Gurki": "Swingtime is good time, good time is better time." Amüsant, aber ziemlich düster (kranke Mutter, Spielsucht, ungesunde Ernährung, Null-Bock-Mentalität). |
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| 10.09.2006 | Peter Esterhazy - Verbesserte Ausgabe PE hat soeben in "Harmonia Caelestis" seinem (verstorbenen) Vater ein Denkmal gesetzt. Beim Lesen in dessen Geheimdienstakte erfährt er, dass sein Vater Spitzel der Geheimpolizei war. Beklemmendes Schicksal, dass m.E. etwas selbstverliebt erzählt wird. Über die Agententätigkeit wird nur 1:1 anhand der Akten berichtet; letztlich handelt das Buch davon, wie sich P. Esterhazy mit diesem Schicksalsschlag fühlt. |
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| 22.07.2006 | Mikael Niemi - Populärmusik aus Vittula Hochgelobt (zumindest auf dem Einband), aber ziemlich mager: literarisch dünn, und witzig kann ich da nur sehr wenig finden. Kindheits- und Jugenderlebnisse mit ein wenig Sex, etwas Rock'n'Roll und viel Alkohol werden zusammenhanglos erzählt. |
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| 01.06.2006 | Asta Scheib - Der Austernmann oder Die Sprache des Schweigens Nette Geschichte über die Liebes- und Trennungsgeschichte eines ungleichen Paares. Erfrischend modern (es gibt z.B. Internet), aber der Verlauf ist vorhersehbar, da wie im Märchen Gut und Böse deutlich voneinander abgegrenzt werden, und der pseudo-wissenschaftliche (Psychoanalyse, "Sprache des Schweigens") Zusammenhang wirkt konstruiert. |
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| 12.05.2006 | Sting - Broken Music Viel Hintergründiges über die Entstehungsgeschichte von Police; erstaunlich gut geschrieben. Teilweise sehr interessante Einblicke in die Gefühlswelt dieses grossartigen Musikers, die m.E. zu sehr in den Hintergrund treten. Leider endet das Buch mit dem Durchbruch der Police; aus der späteren Schaffenszeit erfährt man nichts. |
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| 02.04.2006 | Peter Esterhazy - Eine Frau 97 Porträts, Kurzgeschichten über Frauen. Witzig, feinsinnig, stellenweise erotisch. Aber Herr Esterhazy fühlt offensichtlich anders als ich. Seine Frauen würden mit mir nichts anfangen können. |
3+ |
| 27.03.2006 | Iselin C. Hermann - Liebe Delphine ... Lieber Jean-Luc ... Hoch-erotischer Briefwechsel zweier Menschen, die sich niemals trafen. Leider ist das Ende etwas arg überraschend und lässt den Leser ratlos zurück. |
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| 03.03.2006 | Sandor Marai - Wandlungen einer Ehe Drei Personen berichten über ihre Ehe(n): die erste Ehefrau, der Mann, die zweite Ehefrau. Fesselnd geschrieben, ergreifend, aber letzten Endes ziemlich ernüchternd. |
1- |
| 22.02.2006 | Günter Grass - Katz und Maus Teils recht schräge Story, aber großartige Literatur. |
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| 05.02.2006 | Peter Handke - Die Angst des Tormanns beim Elfmeter Was für ein Sch...! Sorry, aber diese Art von Erzählung verstehe ich nicht. Das war eine Qual ... |
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| 10.01.2006 | Robert Merle - Mein Beruf ist der Tod Biografie - in Ich-Form geschrieben - über Rudolf Höß, den Lagerkommandanten von Auschwitz, der die industrielle Ermordung von Menschen "perfektionierte". Erschütternd und gleichzeitig aufschlussreich, weil viel Hintergrundinformationen vermittelt werden. Schriftstellerisch nicht ganz so gut. |
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| 15.12.2005 | Hermann Hesse - Unterm Rad Tolle Literatur über einen Musterschüler, der ganz nach den Vorstellungen seines ehrgeizigen Vaters eine höhere Schullaufbahn absolviert. Seine persönlichen Bedürfnisse bleiben dabei auf der Strecke. Das Ende kommt aber aus meiner Sicht zu plötzlich; die Geschichte hatte gerade erst ihren Wendepunkt erfahren. |
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| Meine Favoriten | ||
| Pascal Mercier - Der Klavierstimmer | 1 | |
| Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon | 1 | |
| Milan Kundera - Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins | 1 | |
| Carson McCullers - Das Herz ist ein einsamer Jäger | 1 | |
| Hermann Hesse - Narziß und Goldmund | 1 |
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